Das Fietz-Werkstofflabor – Kompetenz für die Werkstoffsicherheit

Der zweite wichtige Baustein des innovativen Konzeptes betrifft das Werkstofflabor. Durch Einführung von weiteren Werkstoffanalyse- und Testgeräten ist Fietz in der Lage differenzierte Werkstoffbeschreibungen an den neu entwickelten TPU-Werkstoffen zu leisten.

Neben umfassenden physikalischen Eigenschaftsprofilen wird sowohl die thermomechanischen als auch die thermokalorischen Eigenschaften ermittelt. Auch die Beständigkeiten der Werkstoffe in allen marktrelevanten Medien wie Hydraulikflüssigkeiten, Schmierfetten, Reinigungsmitteln, Prozessflüssigkeiten aller Art werden hier analysiert. Dazu wurden verschiedene Messplätze aufgebaut, wo die chemische Stabilität von Polyurethanen aussagekräftig bewertet werden kann.

In Summe entstehen so umfassende, exakt dokumentierte Werkstoffeigenschaftsprofile, die als Basis zur Erfüllung der Kundenanforderungen unerlässlich sind.


Standard-Laborprüfungen

Physikalische Prüfungen

  • Shore-Härte (A und D) (DIN 53 505)
  • Zugfestigkeit (DIN 53 504)
  • Spannungs-Dehnungsprüfungen, E-Modul
  • Druckverformungsrest (DIN 53 517)
  • Rückprallelastizität (DIN 53 512)
  • Weiterreißwiderstand (DIN 53 515)

Weiterführende  Werkstoffuntersuchungen

  • Medienlagerungen/Quellverhalten
  • Dauerhydrolysetest
  • Differential Scanning Calorimetry (DSC)
  • Es gibt Zusammenarbeit mit universitären Forschungseinrichtungen, wo spezielle interessierende Eigenschaften ermitteln werden können; z. B. was das Reibverhalten der Werkstoffe betrifft